5. August: Paarkür 15+, 400m, 4x100m-Staffel

5. August: Paarkür 15+, 400m, 4x100m-Staffel

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    40 Grad im Schatten zeigte das Thermometer an diesem 5. August 2026 in Steyr. Er war damit ein extremer Hitzetag. Österreich verzeichnete an diesem Tag sogar einen neuen nationalen Temperaturrekord von 41,2 °C in Bad Deutsch-Altenburg. (noe.orf.at)
    Direkt über dem dunklen Tartanbelag dürften die Bedingungen für die Athleten nochmals deutlich außergewöhnlicher gewesen sein: Die von der Bahn abgestrahlte Hitze addierte sich zur ohnehin hohen Lufttemperatur.
    Für die Fahrer bedeutete das eine enorme Belastung – nicht nur für den Kreislauf. Gerade bei den intensiven Bahnrennen erhitzen sich auch die Beine unter der Dauerbelastung massiv. Die Muskulatur muss bei ohnehin erschwertem Wärmeabtransport permanent Höchstleistung erbringen. Hinzu kommt, dass der Körper über dem Tartan die Hitze regelrecht von unten und durch die Umgebung von allen Seiten abbekommt.
    Umso bemerkenswerter sind die Leistungen, die unter diesen Bedingungen erbracht wurden. Die Athleten mussten nicht nur gegen ihre Konkurrenz fahren, sondern gleichzeitig gegen eine Hitze, die den Körper an seine Grenzen brachte. Was unter normalen Bedingungen bereits ein hochintensiver Wettkampf ist, wurde dadurch zu einer außergewöhnlichen körperlichen Belastungsprobe.

    Besonders kritisch war die thermische Belastung für U11-Kinder zu betrachten. Bei kleineren Kindern befindet sich der Körper und insbesondere der Kopf näher an der aufgeheizten Oberfläche als bei großen Erwachsenen. Dadurch sind sie der von der Oberfläche ausgehenden Wärmestrahlung und der aufgeheizten Luft unmittelbar über dem Boden stärker ausgesetzt. Gleichzeitig unterscheiden sich Kinder und große Erwachsene in Körperoberfläche, Blutvolumen und der Fähigkeit zur Wärmeabgabe. Ein U11-Kind produziert bei körperlicher Belastung zwar absolut weniger Wärme als ein großer Erwachsener, verfügt aber über geringere absolute Reserven zur Wärmeabgabe und kann seine Körpertemperatur unter ungünstigen Bedingungen schneller erhöhen. Die geringe Kopfhöhe über dem Tartan ist deshalb bei einer Belastung unter extremer Hitze als zusätzlicher Belastungsfaktor zu berücksichtigen.

    An diesem Tag wurden 400m und 4x100m – Staffeln ausgetragen.
    Hier unsere AK-Podestplätze:
    U70m – Michael Platz 2
    U23w – Annalena Platz 3


    Stets ein Highlight der Rennwettbewerbe – die Staffeln. Fast alle Garser waren im Einsatz:
    Annalena mit Rennkader Bayern 2, Jette und Timo mit TWG, Micha mit den Bavarian Seniors, Lena mit Haribo, Sofia mit Rennkader Bayern U15 und Sarah mit Rennkader Bayern U11
    Medaillenhoffnung bestand nicht direkt. Fürs Finale hätte man 58,12 s fahren müssen – ehrlich gesagt eine unrealistische Zeit für alle Staffeln mit Garser Beteiligung.


    Gleich als erstes Paar waren um 8 Uhr in der Stadthalle Laura und Selina mit ihrer Paarkür U17 im Einsatz.

    Fotos: privat, Maier, Höser

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