Wir steuern auf die heißesten Tage während der UNICON 22 zu. Temperaturen bis zu 37° sind angesagt. Eigentlich sind das keine adäquaten Bedingungen mehr für Sport im Hochleistungsbereich.
Aber wie entscheidet man sich? Starten? Start absagen? WM ist schließlich nur alle zwei Jahre. Eine schwierige Abwägung.
Die trockene Luft und die Hitze führen dazu, dass sie Teilnehmer das kollektive Husten begonnen haben. Viele klagen über Atemwegsbeschwerden. Besonders über dem heißen Tartan kommt das zum Tragen.
Auch in der Stadthalle beim Freestyle herrschen Bedingungen, die sich weit jenseits dessen bewegen, was man als brauchbar oder akzeptabel bezeichnen kann. Ich habe gestern den gesamten Tag unter extremer Hitze gewertet. Umso unverständlicher ist es, dass der Veranstalter, anders als es bei Meisterschaften in Deutschland längst Standard ist, keine Getränkeversorgung für die Judges vorgesehen hatte.
Das Gros an Juryshirts wurde übrigens erst nach dem Ende der UNICON gefunden. Während der Freestyle-Wettbewerbe standen nur ca. 50 Shirts für 80 Juroren zu Verfügung.
Erstaunlich auch, dass jeder Volunteer für ein paar Stunden Einsatz mit dem orangenen Volunteer-Shirt belohnt wird, wohingegen die Freestyle-Juroren selbst nach vier Tagen mit Wertungseinsätzen leer ausgehen.
Der Tag startete für uns mit den 800m. Leider hat es kein Garser in die Finals geschafft.
Hier die AK – Platzierungen:
U70m – Michael Platz 2
U30w – Lena Platz 6
U30m – Timo Platz 6
U23w – Annalena Platz 6, Jette Platz 10
U13w – Sofia Platz 3
U13m – Andreas Platz 3
U11w – Sarah Platz 6
Auch im Wheelwalk wurde es leider nichts mit einer Finalteilnahme. Annalena und Jette, die wegen ihrer Vorleistungen in einem der schnellsten Vorläufe starten durften und deren Zeiten aus 2026 Anlass zur Hoffnung auf den Endlauf gaben, sind leider fast synchron abgestiegen. Auch Laura und Andreas konnten ihre Läufe nicht beenden.





Das sind die Altersklassenplatzierungen:
U70m – Michael Platz 4
U30w – Lena Platz 6
U30m – Timo Platz 4
U13w – Sofia Platz 4
U11w – Sarah Platz 3
Fotos: Iris Swinkels


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