Mit dem Downhill gingen die Geländewettbewerbe der UNICON 22 zu Ende. Nach mehreren Weltmeisterschaften, in denen genau dieser Bereich Anlass zu vielen Klagen gegeben hatte, waren die 2026er Muni-Wettkämpfe dank Paul Baumgartner, Ben Soja und dem Gebirgsradverein Windischgarsten klug organisierte und geschmeidig ablaufende Events, zu denen die Teilnehmer stets gut und pünktlich genug informiert wurden. Den ortsansässigen Verein hatte man gewinnen können, um große Teile der Organisation zu übernehmen. Er kümmerte sich um die Strecken, um eine Vielzahl an Streckenposten, um die Vor- und Nachfahrer, um die Gestaltung der Flower- Ceremony, ums Catering und um die Absicherung durch die Bergwacht. Vor allem letzteres war ein Novum und ein unbedingtes Benefit dieser WM. In Montreal, in San Sebastian, in Ansan, in Grenoble, in Bemidji – überall dort hatte es keine medizinische Notfallversorgung am Austragungsort der Geländewettbewerbe gegebenen. Hier in Steyr, oder besser am Wurbauerkogel in Windischgarsten, war man perfekt aufgestellt. Danke dafür und hoffen wir, dass dieses kluge Vorgehen Standards setzt für künftige UNICONs.

Ein paar Probleme gab es beim Veröffentlichen der Ergebnisse. Beim XC wurde das durch einen für uns nicht nachvollziehbaren Einspruch betreffend Geared und Ungearedwertung verursacht. Die Ausschreibung auf der UNICON-Website hatte sehr deutlich erklärt, wie man die Einteilung handhaben werde, und jeder Fahrer konnte sich dementsprechend entscheiden, in welcher Kategorie er starten wollte. Trotzdem gab es nach dem Rennen Proteste dagegen.
Auf dem Bergplateau des Wurbauerkogel, von welchem aus der Downhill startete, fanden wir übrigens den europäischen Verwandten von Babe the blu ox, der großen Statue aus dem Paul-Bunyan-Park in Bemidji.

Der Wettkampftag begann mit der Qualifikation. Dafür gab es einen Lauf auf einer 800m langen Strecke mit einer Höhendifferenz von 160m. Aus Gars waren Annalena, Lena, Jette, Timo und Micha am Start. Die 15 schnellsten Frauen und die 25 schnellsten Männer erreichten das Finale. Das wurde auf einem 500m langen Trail mit 160m Höhendifferenz ausgetragen.





Ins Finale schafften es Jette und Timo. Beide durften drei Läufe auf der Finalstrecke absolvieren, die besten zwei wurden gewertet. Ein Busshuttle sorgte dafür, dass sie zügig wieder an den Startpunkt kamen.


Timo kam auf Platz 5, Jette wurde 9. Beide waren sehr glücklich – sowohl mit den Ergebnissen als auch mit der Tatsache, drei so schöne Finalläufe gemeinsam mit den weltbesten Downhill-Fahrern absolviert haben zu dürfen.


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