Maintal Marathon

Immer mehr Veranstalter von Mountainbike – Rennen bieten inzwischen auch Wertungsklassen für Einradfahrer an. Uns freut diese Entwicklung sehr, denn sie schafft übers Jahr eine größere Anzahl an Wettkampfvarianten und ermöglicht den Langstreckenspezialisten unter den Einradlern, ihrer speziellen Leidenschaft und ihrem besonderen Talent nachzugehen.

Diese Events sind zudem meist hervorragend organisiert, was eine Teilnahme zusätzlich angenehm macht.

Ein Rennen dieser Art fand am 3. Oktober in Güntersleben bei Würzburg statt. Maintal-Bike-Marathon hieß die Veranstaltung, die bereits ihre zehnte Auflage erlebte und heuer erstmalig auch Einradler ansprach. Sie bildeten zahlenmäßig noch die kleinste Startergruppe, aber es bleibt zu hoffen, dass die stimmige Organisation sich herumspricht und sich schon im kommenden Jahr mehr Sportler unserer Zunft anmelden.

Für die Mountainbiker gab es viele verschiedene Startklassen. So strampelten zuerst die Kids der AK U7 auf einer Strecke, die etwas mehr als einen Kilometer maß. In Zwei- Jahres – Schritten ging es dann hinauf bis zu den Erwachsenen, und proportional wurden auch die Strecken länger und anspruchsvoller. Mit 53 Kilometern war die längste aller möglichen Disziplinen im Angebot.

Für die Einradfahrer hatte man eine Strecke von 19 Kilometern ausgewählt, die in Veitshöchheim startete und in Güntersleben ihr Ziel hatte. 500 Höhenmeter waren dabei zu überwinden.

Der Weg führte crosscountrymäßig über Single-Trails, Wald- und Kieswege.

Nach einer Stunde und 16 Minuten erreichte Konstantin Höhne als erster aller Einradler das Ziel in dem unterfränkischen Ort, der für normal ca. 4.500 Einwohner zählt, aber anlässlich dieses Wettkampfes nur so von Startern, Zuschauern und Helfern (400 laut Veranstalter) wimmelte. Michael Höhne benötigte 32 Minuten länger und belegte Rang fünf.

Die jeweiligen Sieger ehrte man mit Pokalen und Gutscheinen, die Platzierten aller AKs erhielten Medaillen. Und die ganz Jungen in der U7 (Fünf- und Sechsjährige) durften sich für ihre Mut und ihre Leistung durchweg eine Medaille umhängen lassen.

Fotos © Veranstalter / Helga

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