Dienstag, 28.Juli: Criterium und Finals in Weit- und Hochsprung

Dienstag, 28.Juli: Criterium und Finals in Weit- und Hochsprung

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    Drei Weltmeistertitel fürs Garser Team am dritten Wettkampftag – wer bietet mehr?

    Das Criterium, mit dem der Tag startete, hat seinen Ursprung im Straßenradsport. Gefahren wird auf einem kurzen Rundkurs, der mehrfach absolviert werden muss. Gerade die vielen Runden sorgen für ein abwechslungsreiches Rennen mit häufigen Überholmanövern, spannenden Zweikämpfen und guter Übersicht für die Zuschauer. Im Gegensatz zu klassischen Straßenrennen stehen beim Criterium nicht lange Strecken, sondern ein kompakter und zuschauerfreundlicher Rennverlauf im Mittelpunkt.

    Der Criterium-Kurs in Steyr begann auf der Straße vor dem Stadion und führte anschließend auf die 400-Meter-Laufbahn.

    Dort schlängelte sich die Strecke mit zahlreichen engen Kurven und Richtungswechseln über das Stadionoval. Die vielen Windungen sorgten nicht nur für spannende Positionskämpfe, sondern verlangten den Sportlern auch fahrerisches Können und höchste Konzentration ab.

    Annalena Söll startete in der Standardkategorie, erreichte das Finale, wurde Achte in der Expertwertung und ließ dabei 97 Fahrerinnen hinter sich. Auch das ist einmal wichtig zu erwähnen: Nicht nur Podestplätze sagen etwas aus über das Leistungsvermögen der Sportler, sondern auch, wie viele Athleten man überboten hat.
    In der AK 19 bis 22 war das Platz 1.

    Den Weltmeistertitel in der Unlimited-Kategorie holte sich Lena Freimuth. Vizeweltmeisterin wurde Henriette Höhne. Beide lieferten sich ein ambitioniertes Battle auf den fünf Runden im Finalrennen.

    Noch enger ging es im Männerfinale mit Timo Hirschmann zu. Timo lieferte sich einen spannenden fight mit Maxence Cornaton aus Frankreich und konnte sich am Ende durchsetzen und den Weltmeistertitel holen.

    Nach dieser Anstrengung standen dann am Abend an gleicher Stelle die Finals im Weit- und im Hochsprung auf dem Zeitplan. Alle Absperrbänder, Hürden und sonstige Hindernisse hatte man um 17 Uhr längst entfernt. Vom vormittäglichen Criteriums-Spektakel war nichts mehr zu sehen. Stattdessen bestimmte das Setting für die Hochsprungentscheidung die Szenerie. Es starteten die Damen. Für dieses Finale hatte sich Jette mit 60 cm Vorkampfleistung qualifiziert. Bei diesem Platz 6 blieb es auch, jedoch mit neuer persönlicher Besteistung von 63 cm. So kann man ein WM-Finale beschließen.

    Aber es kam noch besser. Das Weitsprungfinale schenkte den Zuschauern eine großartigen Show, in der sich Jette mit Johanna Sturm um den Weltmeistertitel duellierte.. Entschieden wurde der Zweikampf nach identischer Weite und gleich vielen Versuchen und Fehlversuchen im Jump-off bei 2,35 m. Diese erste Weite übersprang Jette, Johanna touchte die hintere Messlatte – und damit ist Jette die Weitsprungweltmeisterin 2026.

    Auch Laura Stettner hatte den Sprung ins Finale geschafft. Mit der drittbesten Vorleistung – 2,05m und PB – war sie die Jüngste im Kampf um den Weltmeistertitel und holte mit übersprungenen 1,95m einen hervorragenden Platz 5. Glückwunsch, Laura! Auch hier ist zu erwähnen, dass sie Fünfte von über 70 Springerinnen wurde, die in die Weitsprungvorkämpfe gegangen waren. Die Vorkampfleistung bedeutete gleichzeitig den Sieg in der AK U15.

    Im Finale der Herren gab es einen neuen Weltrekord durch Johannes Baumkirchner. Er übersprang 4,60m.
    Danke an Annalena, Lena, Monika und Timo für ihre Arbeit als Volunteers bei den Sprungfinals!

    Fotos und Videos: privat, Monika Söll sowie ©Liz Höser und ©Thomas Höser

    https://liz.hoeser.dev

    https://fotos.hoeser.dev/events/2026-07-25-unicon-22-steyr

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